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Eine faszinierend schöne Sportart – Aber was ist mit den Gelenken? Golfverletzungen, ein Überblick.

Aktualisiert: 5. Juni


ein Golfer während dem abschlagen

Golfverletzungen: 50% bis 90% aller Golfspieler geben an Beschwerden oder Verletzungen zu haben, die auf das Bestreben der Sportart zurückzuführen sind.


"Keine Sorge, als Sportwissenschaftler ermutige ich ausdrücklich zu jeglicher Form körperlicher Aktivität, einschließlich des fantastischen Golfsports"


Obwohl Golf generell als eine Sportart mit geringem Verletzungsrisiko gilt, berichtet die Mehrheit der Golfer über Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule.


Studien zeigen, dass bis zu 44% der Golfspieler Rückenprobleme beklagen (Barclay et al., 2011).


Auch Amateurspieler sind stark betroffen, wobei die häufigsten Verletzungen den unteren Rücken, die Ellenbogen und Schultern betreffen, vor allem aufgrund schlechter Schwungausführung (McHardy, Pollard & Luo, 2006).


Hier ein paar Bilder die Dynamik und die Bewegungsherausforderungen für den Köper veranschaulichen. In der Prävention gilt es, den Körper auf diese Dynamik vorzubereiten und speziell die vernachlässigte Körperhälfte zu kräftigen.


Profi vs. Amateur - sind beide in gleichem Maße betroffen?


Golfer sind oft sehr erfolgreich im Beruf und setzen hohe Ansprüche an sich selbst auch im Sport.


Die körperlichen Strukturen von Profi-Golfern werden häufig durch eine extrem hohe Anzahl an repetitiven Schwüngen in einer genau geübten Technik belastet, während Amateure oft durch unzureichende Technik und Übereifer langfristig Probleme in verschiedenen Gelenken entwickeln.


Hinzu kommt die Tatsache, dass Golfer häufig sehr ambitionierte Menschen sind, die auch auf dem Golfplatz hohe Anforderungen an sich stellen, was eine starke körperliche Beanspruchung fördert. Da diese Beanspruchung im Golf, ähnlich wie beim Tennis oder Bowling, sehr einseitig ist, sollte unbedingt mit einem spezifischen Ausgleichstraining entgegengewirkt werden.


"Im Vergleich zu anderen Sportarten wird das Training konditioneller Eigenschaften wie Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer, speziell bei Amateurgolfern, oft stark vernachlässigt" (Weishaupt et al., 2000)


Was wichtig wäre:

Einseitige Bewegungen belasten vor allem den unteren Rücken, die Schultern, Handgelenke und Ellenbogen. Um diesen wunderbaren Sport langfristig in voller Gesundheit und mit Energie genießen zu können, sind hier die wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten:


ein Personal Trainer für eine Rotationsübung am Kabelzug aus

1 Präventives Kraft- und Beweglichkeitstraining: 

Dies kann helfen, die Belastungen zu verteilen und Verletzungen vorzubeugen. Ein individuell angepasstes Training ist dabei am effektivsten. Seien Sie skeptisch gegenüber Standardangeboten in Fitnessstudios, die individuelle Trainingspläne versprechen. Suchen Sie stattdessen einen Experten auf, der Ihre Gelenksrotationen und Kraftdysbalancen genau testet und darauf basierend ein perfekt auf Sie abgestimmtes Trainingsprogramm erstellt.



2 Golftechnik verbessern: 

Neben der körperlichen Fitness ist eine schlechte Golftechnik ein wesentlicher Faktor für Verletzungen. Regelmäßiges Techniktraining kann präventiv viel bewirken.


Golfbälle in einem Korb auf dem Grün

3 Aufwärmen und Übungsintensität: 

Ein gezieltes Aufwärmprogramm und eine ausgewogene Belastungssteuerung sind entscheidend, um Verletzungen zu vermeiden. Krafttraining kann hierbei unterstützen, auch bei längeren Trainingseinheiten Überlastungen zu verhindern.



Zusammengefasst

Golf bringt zwar seine körperlichen Herausforderungen mit sich, aber mit der richtigen Vorbereitung – inklusive Kraft- und Beweglichkeitstraining sowie Technikverbesserung – kann es eine bereichernde Aktivität für Gesundheit und Wohlbefinden sein. Genießen Sie den Golfplatz, aber sorgen Sie auch für die nötige Vorbereitung Ihres Körpers.


ein Personal Trainer mit weißer Schildkappe

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihren Bewegungsapparat als Golfer langfristig gesund erhalten können, dann empfehle ich Ihnen, meinen Artikel „Beweglichkeits- und Krafttraining für Golfer“ zu lesen. Darin gebe ich Ihnen einen Einblick, wie wir unsere golfenden Kunden fit und gesund halten.


Wenn Sie sich für ein spezifisches Kraft- & Beweglichkeitstraining als Golfer interessieren, dann vereinbaren Sie am besten gleich ein kostenloses Informationsgespräch.



Jetzt ist Ihre Meinung gefragt:

Haben Sie bereits bei Ihnen muskulären Dysbalancen feststellen können?

Betreiben Sie bereits ein geeignetes Kraft & Beweglichkeitstraining um Gesundheitlich fit zu bleiben?


Teilen Sie mir Ihre Meinung gerne im Kommentarfeld, kontaktieren Sie mich oder schreiben Sie eine E-mail. Ihre Meinung ist mir wichtig.


Wollen Sie professionell beim Training unterstützt werden? Dann melden Sie sich am besten gleich bei uns!




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